RS
Säureschutzbahn

RS – Säureschutzbahnen
Sicherheit im Umweltschutz

Das RS-Säureschutzbahnen-System

Damit Beton- und Stahluntergründe vor chemisch aggressiven und wassergefährdenden Medien geschützt werden, wurde die RS-Dichtungsbahn BKS-G, BKS-E und BKS-F auf der Basis von Polyisobutylen entwickelt.

Sie sind dauerhaft flexibel und hoch beständig gegen Säuren, Laugen, Salze und deren Lösungen, oxidierende Medien und anderen Chemikalien bis mind. 80 °C im direkten Kontakt, abhängig vom Medium. Unter einer Ausmauerung/Plattenlage mit säurefesten keramischen/kohlenstoffhaltigen Steinen/Formteilen ist eine deutlich höhere Temperaturbeständigkeit gegeben.

Durch die erteilten allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen sind die RS-Dichtungsbahnen als Dichtschicht im Sinne des AGI-S10 Arbeitsblatts, Teil 2, gegen wassergefährdende Stoffe nach WHG § 19 zugelassen.

Die Dichtungsbahnen wurden weltweit im Säureschutzbau erfolgreich eingesetzt und sind damit in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken.

Anwendungsbereiche des RS-Säureschutzbahnen-Systems

Einsatzbereiche der Säureschutzbahnen z. B.:

Chemische Industrie
–     Schwefelsäureanlagen
–     Phosphorsäureanlagen
–     Produktionsräume/-anlagen
–     Düngemittelherstellung

Pharmaindustrie

–     Produktion
–     Abfüllung

Metallindustrie

–     Edelstahlbeizen
–     Galvanik
–     Metallbeizen

Zellstoff- und Papierindustrie

Lebensmittel- und Getränkeindustrie
–     Fleischprodukte
(Räucherkammern etc.)
–     Milchprodukte
(Molkereien, Käsereien, etc.)
–     Brauereien
–     Limonadenfabriken

Textilindustrie
–     Färbereien

Abwasserindustrie

Auffangwannen und –räume

Glasindustrie

Die RS-Säureschutzbahn BKS-G wird meist als chemikalienbeständige Dichtschicht unterhalb von Platten- und Steinauskleidungen aus säurefester Keramik und Hartbrandkohlenstoffsteinen verwandt.

RS-Säureschutzbahnen BKS-G enthalten Füllmaterialien auf Kohlenstoffbasis und sind dadurch elektrisch leitfähig. In Verbindung mit einem elektrisch leitfähigen Plattenbelag können damit elektrostatisch nicht-aufladbare Bodenbeläge für EX-Zonen hergestellt werden, die gleichzeitig den Untergrund gegen Chemikalien sicher abdichten.

Hier einige Beispiele, die den umfassenden Einsatz von RS-Säureschutzbahnen BKS-G sichern:

  • Chemisch stark belastete Betriebsbodenflächen
  • Abwasserbecken (Neutra, Entgiftung)
  • Lagerräume für wassergefährdende Stoffe mit den dazugehörigen Auffangtassen
  • Löschwasser-Auffangbecken im Industriebereich
  • Beizbecken speziell für Edelstähle
  • Apparate- und Reaktorauskleidungen, z. B.:

– Rauchgaswäscher für Müllverbrennungsanlagen

– Bleichtürme der Zellstoffindustrie

– Phosphataufschlussbehälter für Phosphorsäureherstellung

  • Räucheranlagen
  • Schwefelsäureabsorptionstürme
  • Säurekanäle
  • und vieles mehr

Die RS-Säureschutzbahn BKS-E schützt als Dichtschicht unter Plattenbelägen Industrieböden sicher und dennoch preiswert vor leichten bis mittleren chemischen Beanspruchungen. Sie wird damit dem ständig steigenden Bedarf nach einer besonders wirtschaftlichen Lösung in diesem Bereich gerecht.

RS-Säureschutzbahn BKS-E enthält mineralische Füllmaterialien und ist daher elektrisch nicht-leitend. Sie kann deshalb mit einem elektrischen Hochspannungsprüfgerät auf Fehlstellen geprüft werden. Voraussetzung für eine elektrische Prüfbarkeit ist ein leitfähiger Unterbrund.

Weitere Anwendungsschwerpunkte liegen in der sicheren Abdichtung von Plattenbelägen auf Bodenflächen

  • in Labors
  • Lagerumschlagplätzen
  • Tankabfüllanlagen
  • Getränkeabfüllbetrieben und anderen Einrichtungen
  • in der chemischen,
  • pharmazeutischen,
  • Nahrungs- und Genussmittelbranche
  • sowie übrigen Zweiten in der Wirtschaft.

Die RS-Säureschutzbahn BKS-F weist das gleiche hervorragende Beständigkeitsverhalten auf, das die RS-Säureschutzbahn BKS-G auszeichnet. Sie hat aber darüber hinaus eine wichtige Zusatzeigenschaft, die besonders beim Einsatz im chemischen Apparatebau häufig gefordert wird.

Die mit der RS-Säureschutzbahn BKS-F fertiggestellten Auskleidungen auf elektrisch leitenden Untergründen lassen sich auf verarbeitungsbedingte Undichtigkeiten -z. B. im Nahtbereich- mit einem elektrischen Porenprüfgerät kontrollieren. Betonuntergründe, deren Auskleidung ebenfalls auf diese Weise geprüft werden soll, werden vorher durch Aufbringen spezieller Anstriche oder Spachtelungen an der Oberfläche leitfähig gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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